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        <title>Kommentare für Twilightzone zwischen Wald und Weinviertel (Der Weg des zynischen Menschenfreundes zum GlÃ¼ck)</title>
        <link>http://irgendwer.podspot.de/post/twilightzone-zwischen-wald-und-weinviertel/</link>
        <lastBuildDate>Sat, 19 May 2012 09:49:17 +0200</lastBuildDate>
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            <title><![CDATA[HC Artmann am 20.01.2012 000000m 14:14:46]]></title>
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            <description><![CDATA[<embed src="http://irgendwer.podspot.de/files/Twighlight.mp3">]]></description>
            <pubDate>Fri, 20 Jan 2012 14:14:46 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title><![CDATA[Der letzte Linke in Strasshof am 14.11.2010 000000m 20:24:26]]></title>
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            <description><![CDATA[Ich bin baff, der Freddy Quinn aus Niederfladnitz. Kein Wunder, sein dauerndes Heimweh.

Eines verstehe ich nicht, warum mag der Phettberg den Conrads nicht? Wenn der Conrads so tat, wie Phettberg berichtet, war er ja gar nicht schlimm? Er sorgte sich um die Gesundheit der Damen. Aus der H&auml;ufigkeit des Stuhlgangs und der Konsitenz der F&auml;ces ergeben sich R&uuml;ckschl&uuml;sse auf den k&ouml;rperlichen Zustand.

Ein sehr lehrreicher Podcast, Heimatkunde wie sie sein soll, damit die Jugend was lernt.]]></description>
            <pubDate>Sun, 14 Nov 2010 20:24:26 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[irgendwer am 14.11.2010 000000m 17:31:31]]></title>
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            <description><![CDATA[knud 
Ja, das flache Land zwischen irgendwo und nirgendwo schl&auml;gt aufs Gem&uuml;t, da kann es noch so sch&ouml;n dort sein. Wir waren heuer in Nordfriesland. Ich fand die Leutchen ganz o.k. aber Herzlichkeit und Weltoffenheit waren Vokabel, die mir im Zusammenhang mit Ihnen genauso wenig eingefallen sind wie mit den Wein- und Waldviertlern. 
Wien ist da anders, wir sind &auml;tzend aber tragen eine slawische Sentimentalit&auml;t in uns, wie &uuml;brigens auch das v&ouml;llig unpreussische Berlin. 

Mein Frau kommt aus einem hochalpinen Dorf mit ca.300 Einwohner. 1 Std Auto in jede der beiden Richtungen bis zur n&auml;chsten Stadt. Aber dennoch, gut 30 nicht landwirtschaftliche Gewerbe: Hotels, Wirten St&uuml;berln und das obwohl es hier keinen Lift gibt. Konditorei, Molkerei, S&auml;gewerk, Baufirma, Strassenmeisterei, Post,ein kleines Wasserkraftwerk zwei Greisler und m&uuml;sste nachdenken um alles aufzuz&auml;hlen. Ja noch eine Raifeissenbank, EIne Kirche, und ca. 30 Vereine - keine &Uuml;bertreibung. Heimat, Musik, Feuerwehr, Frauen, M&auml;nner, Jahrg&auml;nger etc etc. 
Auch hier wird massive aus- und abgewandert. Aber noch in meiner Generation haben dort fast alle 8 Geschwister und mehr. Da muss man Platz machen und in die Ausserschweiz gehen oder zumindest ins Tal. Simplon stirbt jedenfalls nicht aus. 
WIrtschaftlich ist die Aufrechterhaltung eines Dorfes am Arsch aber auch am Dach der Welt auch dort nicht. Nicht die Schule, nicht der Postbus. Aber die Oberwalliser w&uuml;rden eher auf die Butter auf dem Brot verzichten, als die Landschaft zu renaturieren. Die h&auml;ngen wirklich an der Scholle und sogar wenn ein Bergsturz wie im nahen Gondo ein zwei mal pro Generation 1/3 der Ortschaft begr&auml;bt, geben sie nicht auf. Und Gondo ist wahrlich nicht Zermatt, mit vielleicht gerade einmal 100 h Blick auf die Sonne durch die enge d&uuml;stere Schlucht, wenn zuf&auml;llig und ausnahmsweise der Himmel nicht bedeckt ist oder das Dorf in Nebel getaucht. Und das Rauschen des Wasserfalls mit Flugzeuglautst&auml;rke ist auch, sagen wir einmal gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig. 

Das Dorf wird am Leben erhalten, mit einer Strassenmeisterei, die viel rentabler w&auml;r wenn sie im Tal st&uuml;nde, mit Truppen&uuml;bungen, Subventionen aller Art, Und das ist gut so. 

Der Menschenschlag ganz anders als bei uns. Verschroben, fundamentalistisch katholisch, stur aber dennoch weltoffen. Der eine oder andere spricht vielleicht sogar die Hauptsprache des Kantons, Franz&ouml;sisch, aber fast jeder kann italienisch auch die Bauern. Das &Uuml;berleben wurde &uuml;ber Jahrhundert nur zum geringen Teil aus der Landwirtschaft bestritten sondern mit Handel, was hier ein Euphemismus f&uuml;r Schmuggel ist. 

Bei uns konnt keine Sau B&ouml;hmisch, und die die's k&ouml;nnen weil sie dr&uuml;ben aufgewachsen sind, w&uuml;rden es ums Verrecken nicht reden. 

LG 

Harry]]></description>
            <pubDate>Sun, 14 Nov 2010 17:31:31 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Knud Knudsen am 14.11.2010 000000m 17:30:09]]></title>
            <link>http://irgendwer.podspot.de/post/twilightzone-zwischen-wald-und-weinviertel/#comment594250</link>
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            <description><![CDATA[Gekonnt und das kann nur Jemand schreiben der das Land und die Menschen liebt auch und gerade in dieser unnachahmlichen satirisch,zynischen Nestbeschmutzerattit&uuml;de,eine Spezialit&auml;t &ouml;strreichidcher Mentalkomik. 

Mir f&auml;llt spontan sofort eine Gegend in Friesland oder Mecklenburg ein auf die das auch passen w&uuml;rde. 

Danke 

Knud
_________]]></description>
            <pubDate>Sun, 14 Nov 2010 17:30:09 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[irgendwer am 14.11.2010 000000m 12:53:25]]></title>
            <link>http://irgendwer.podspot.de/post/twilightzone-zwischen-wald-und-weinviertel/#comment594241</link>
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            <description><![CDATA[PS Und noch was zum Mechanismus der diese Gegend &uuml;ber Jahre entv&ouml;lkert und damit zu Ein&ouml;de degradiert hat. Das war nicht die Sorge und die Hege des Naturraumes. 

Jede wirtschaftliche Aktivit&auml;t, die den Jungen einen Platz in ihrer Heimat h&auml;tte sichern k&ouml;nnen, wurde systematisch und wie ich meine vors&auml;tzlich unterbunden. Jede Betriebsansiedlung jeder Existenz ausserhalb der Landwirtschaft, war aus der Sicht der b&auml;uerlichen tiefschwarzen B&uuml;rgermeister ein Schritt der Infiltration durch die roten. Damit hatten sie sogar recht, wie man am Burgenland erkennnen kann. 

Diesen Angriff haben sie abgewehrt. Jetzt sind sie schwarz und allein, und keiner wird ihre H&ouml;fe kaufen wollen, ihre Kinder werden sie auch nicht bewirtschaften und die werden rot oder gr&uuml;n oder blau w&auml;heln, eben aber in Wien. Ich hoffe die Bauerngreise werden sich nicht einsam f&uuml;hlen. Und irgendeine Behmin vom Dorf &uuml;ber den Fluss wird ihnen schon den Arsch abwischen und den L&ouml;ffel zum Mund f&uuml;hren, wenn ihre Kinder und Enkel nicht einmal mehr zu Weihnachten kommen. Und irgendwann werden sie halt am 1. Nov. kommen und sich an ihre V&auml;ter und M&uuml;tter erinnern, nur dass die dann davon nix mehr haben. 

LG 
Harry]]></description>
            <pubDate>Sun, 14 Nov 2010 12:53:25 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Georg Kreuzzitiert am 14.11.2010 000000m 12:51:58]]></title>
            <link>http://irgendwer.podspot.de/post/twilightzone-zwischen-wald-und-weinviertel/#comment594240</link>
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            <description><![CDATA[sehr gut! 
Ohne Bildbeilagen ist es nicht so langweilig .... f a s t lesenswert (y. know, I´m a fastreader) 
aber zu spät, jetz hab ichs schon mitsamt den Bildern gelesen. 
So schlecht sind sie eh nicht, nur die Schamhaare von den zwei models solltest noch überarbeiten ..... eventuell rasieren. 

Ich soll das Waldviertel verklärt haben. So so. Gestillt habe ich es, sonst gar nix. 

irgendwer hat folgendes Geschrieben.
Ich hab Dich nur als Vorwand und Ausrede missbraucht. Die Nestbeschmutzung war mir ein zu tiefstinnerstes Bedürfnis. Bin halt noch nicht aus der anal fäkalen Phase heraussen. Irgendwie ist es noch geiler auf sein Kretzl oder Dorf zu schimpfen als auf sein Land, wie Bernhard. Man ändert damit nix, aber man fühlt sich anschliessend besser. 
Deinen Wunsch nach Stille versteh ich. Aber der Bezirk Hollabrunn aber auch Horn geht daran zugrunde. Die Situation ist am Kippen: in den nächsten Jahren werden viele Dörfer zu Geisterdörfern werden, weil es sich nicht mehr auszahlen wird, für die letzten zwei 90 jährigen Mohikaner, Strom, Wasser Telephon etc. in den Wald zu leiten. Die werden dann einfach zwangsumgesiedelt, ins Paradies euthanisiert. 
LG 
Harry
________________

georg hat Folgendes geschrieben:
<i>Da vergeht mir allerdings das Gewitzel. 
Echt grauslich. 
Viel beklemmender als der Brunneninhalt 1945 .... da war ja Krieg.

Jetzt ist auch Krieg. 
wischen den Menschen und dem schönsten Land der Welt. Oder dem zweitschönsten, denn für mich ist das schönste das Mühlviertel, wo ich große Teile meiner Kindheit verbracht habe - zwischen wenig Stille und viel Lärm (es ist ein lautes Land, das Mühlviertel   ) 

Das mit den sterbenden Dörfern klingt schmerzhaft. 
Aber sie sind immer schon gestorben und andere geboren worden. 
Wo ich mich herumtreibe, im Bezirk Gmünd nahe dem Nebelstein und dem phantastisch schönen Mandelstein ... dort gibts eine kleine Lichtung im Nadelwald, die "Moas", und von der Moas wird erzählt, dort, in etwa 800m Seehöhe, war vor Jahrhunderten ein Dorf. 
Das meiste haben ohnehin die Nadelbäume zurückerobert ... Himbeerstauden, Felsbrocken ... wenn man das Dorf finden wollte, müsste man graben. 
Denn alles, was besteht, ist wert dass es zugrunde geht, sagt der Teufel.
</i>

irgendwer hat darauf geantwortet
Du hast recht. Und ich hab mir auch überlegt diesen Teil in etwas drinnen zu lassen, was über weite Strecken, zumindest witzig gemeint war. Das trifft genauso auf die Todeszone ab 68 zu, die mir näher gehen weil ich sie selbst erlebt habe und nicht nur aus Erzählungen kannte. 
Aber ich wollte der Banalität des Dorferneuerungsvereins und der Wikipedianer was entgegensetzen. So idylilisch war und ist das Waldviertel nicht. Ich hab mich zurückgehalten auch mit Rücksicht auf Leute die noch leben. Man schnappt als Kind viele Geschichten auf, und man kann aus der SIcht des Kindes noch dazu aus zweiter Hand, keine historische Authenzität erwarten. Da gab´s viel was unter der Hand genuschelt wurde. 
Gelynchte polnische und ukrainische Zwangsarbeiter, die sich mit Bäuerinnen eingelassen hatten. Lokaler Widerstand gegen die Wehrmacht, ermordete deutsche Soldaten, nicht aus Widerstand gegen das Unrechtsregime, sondern nur damit die Front nur möglichst schnell über das Dorf rollt und ja nicht an gesprengten Brücken stehen bleibt. Familien, die aus Angst vor den Russen und das was sie den Zwangsarbeitern, und mit der Hilfe der Dorfbevölkerung jahrelang im Wald lebten. 
Die unerträglichen Geschichten, der deutschen Ostflüchtlinge, die sich im Dorf niedergelassen hatten, erschöpft liegen geblieben sind 100m nach der vor den Benesdekreten rettenden Grenze und dann blieben. Später die tschechischen aber auch polnischen Flüchtlinge über den Todestreifen, aber auch professionelle Fluchthelfer, die damit viel Geld verdienten. 
Aber auch ganz andere Dinge, wie der Umgang mit den Dorfdeppen, die wie Vieh gehalten und ausgebeutet wurden. All das war weder lustig noch idyllisch. Und irgendwo hab ich die Grenze zwischen dem zusagenden und dem schamvoll zu verschweigenden gezogen. Ich bin mir alles andere als sicher, dass ich sie an der richtigen Stelle gezogen habe, 
georg hat Folgendes geschrieben:

Das mit den sterbenden Dörfern klingt schmerzhaft. 
Aber sie sind immer schon gestorben und andere geboren worden. 

Zu dieser Betrachtungsweise kann ich mich trotz aller Nestbeschmutzung nicht durchringen. Dazu bin ich nicht der Gegend, sondern den Leuten zu verbunden. Generation um Generation geht verloren, und verliert ihre Heimat. Nicht nur meine Mutter, fast alle meine Cousins, Nichten und Neffen mussten, ja mussten und nicht wollten nach Wien. 
Im Trade-off zwischen Landschaft und Leuten, habe ich keinen Zweifel wo mein Vorzug liegt. Eine schöne Wiese ohne Menschen ist für mich genauso von Bedeutung wie eine besonders schönes Methanwolkenauge nach einem Kometeneinschlag am Jupiter. Wurscht, aber so was von wurscht. 

Die Renaturierung des Wald- und Weinviertels und nichts anderes ist der Nationalpark, die etwaige Auswilderung von Wölfen, Bären, Druden und Alligatoren erfüllt mich nicht mit Freude. 

Alles stirbt früher oder später nicht nur die Dinosaurier, auch die Menschen, nicht nur meine Ursprünge im Waldviertel. Ich kanns nicht ändern aber ich muss dem gegenüber nicht gleichgültig sein. Lieber bin ich der Landschaft gegenüber gleichgültig. 

LG 

Harry]]></description>
            <pubDate>Sun, 14 Nov 2010 12:51:58 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Georg Kreuzzitiert am 14.11.2010 000000m 12:50:13]]></title>
            <link>http://irgendwer.podspot.de/post/twilightzone-zwischen-wald-und-weinviertel/#comment594239</link>
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            <description><![CDATA[sehr gut! 
Ohne Bildbeilagen ist es nicht so langweilig .... f a s t lesenswert (y. know, I&acute;m a fastreader) aber zu sp&auml;t, jetz hab ichs schon mitsamt den Bildern gelesen. 
So schlecht sind sie eh nicht, nur die Schamhaare von den zwei models solltest noch &uuml;berarbeiten ..... eventuell rasieren. 

Ich soll das Waldviertel verkl&auml;rt haben. So so. Gestillt habe ich es, sonst gar nix.]]></description>
            <pubDate>Sun, 14 Nov 2010 12:50:13 +0100</pubDate>
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